Das Schwimmbecken (Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.)

Nikolaus-Rede 2014

Hoho, hallo, ich grüß Euch elle (alle)
Wie jedes Jahr an gleicher Stelle.
Nach mancher Legende ich komm durch den Kamin
was mir aber in Strümpfelbach zu gefährlich schien
Bei Halbischs in der Hauptstraße brannte dieser lichterloh
da bin ich an meiner blauen Flitzervariante doch ganz froh.

Im Zentrum kehrte wieder Leben ein,
bei Schmids , da kaufen jetzt alle ein
zum Kaffee und Frühstück treffen sich Mann und Frau
das ersetzt am Abend fast die Tagesschau.

Oh je was kam mir da neulich zu Ohren
Ein ganz großer Fan der geht mir verloren
Die Reinhardts wollen ihre Laden-Ära beenden
wer wird dann wohl in Zukunft die Nikoläuse spenden?
Ein großer Dank an dieser Stelle
war'n sie doch gerne stets zur Stelle.

Wenn ich das Rathaus hinter mir seh wird mir ganz bange
ein neues Dach hat es nun schon ziemlich lange.
Doch was soll dieses Dach denn nun bedecken?
Wenn ich daran denk kommt mir der Schrecken.
Man hat da wohl noch nicht wirklich einen Plan,
aber ist da wirklich eine Treppenumgestaltung dran?

Der Sommer war dieses Jahr zeitweise sehr nass
das war für manch einen gar kein Spaß.
Im Juli da gabs einen Rutsch -  oh Wunder
der Schurwald kam den Berg herunter.
Das Dreckwasser lief ab auf neuen Pfaden
Die Straße nahm 'nen großen Schaden.
Durch die Sperrung kehrte Ruhe in Strümpfelbach ein
Mancher wünscht sich, es könnte immer so sein.

Eine Sozialraumkonferenz die gab's im Januar
in Weinstadt dies die erste war.
Man sammelte, wie so der Nachwuchs denkt
und wie man ihn im Ort auf rechten Bahnen lenkt.
Für alle klar: Das Freibad und Karle, das Urgestein,
das sollte für Ewig ein Strümpfelbacher Highlight sein.
Zur Steigerung der Attraktivität wurde ein Team erstellt,
heraus kam dabei bereits ein Beachvolleyballfeld.
Dank Stiftungen von Weinstadt und der Firma Ritter
doch leider bislang ohne gescheites Gitter.
Ich hoff, die Leute nutzen es sehr fleißig so
und nicht nur die Katzen als ihr Klo.

Bei der Gemeindehalle hat sich dieses Jahr sehr viel getan
eine Generalsanierung stand auf dem Plan.
Bald war klar, je genauer man schaute,
dass man früher nicht ganz so solide baute.
Der Boden war wohl ganz schön krumm
die Elektrik haute auch keinen mehr um.
Das Abwasser endete im nirgendwo
das macht bei den Planern niemand froh.
Die Kosten, wie könnte es anders wohl sein
die konnte man leider nicht halten ein.
Doch eine Schelte steht mir hier nicht an,
hat doch manch einer dies schon ausgiebig getan.
Inzwischen füllen die Sportler die Halle wieder
und trainieren fleißig ihre Muskeln und Glieder.
Doch eines muss ich hier noch sagen,
wurde es mir von einigen Seiten zugetragen:
Bei der Ausstattung gibt es noch so manche Dinge,
die nicht so funktionieren wie die Ringe.
Ein Netz lässt sich bislang nicht wirklich gut aufbauen
über die Turngeräteliste sollte man auch nochmal schauen.
Keine Schränke gibt es in dem Geräteraum
das ist zum Ordnung halten ein Alptraum.
Zwecks Pächter ist die Stadt ja anscheinend an einem dran
vielleicht wird uns das ja auch bald kundgetan.
Der Sorgenbrecher wieder voll mit Leben
dafür könntet ihr die Becher heben.

Seit ein paar Jahren gibt es eine zentrale Feier für die Senioren
da kam mir doch was Interessantes zu Ohren.
In diesem Jahr die Helfer der Strümpfelbacher Vereine
stemmten Aufbau und Bewirtung ganz alleine.
Das war ein schönes Zeichen, dass was geht,
wenn man hier im Ort zusammen steht.

Für den Stadtrat waren dies Jahr Wahlen dran
zwei Nachrückerlisten führen nun Strümpfelbacher an.
So hat es leider nur für zwei gereicht
Gerhard Mödinger quasi für Michael Scharmann weicht.
So stimmen hier nun bestimmt alle gern mit ein,
Danke, Gerhard Mödinger, fürs lange Stadtrat sein.

Im nächsten Jahr, Leut denkt daran,
da steht die 750-Jahr-Feier an.
Schon zum Neujahr soll es ein Feuerwerk dann geben
und ihr könnt Eure Sektgläser gemeinsam erheben.
Ich wünsche ein Jahr, voll froher Feste
und dazu hoffe ich das Allerbeste.

Euch allen wünsch ich weit und breit:
'ne schöne Advents- und Weihnachtszeit.
Ein Gruß das muss den Großen reichen
jetzt sollen sie den Kindern weichen.
Die hab ich heute ganz besonders bedacht
und eine Kleinigkeit mitgebracht.